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"Sei Du selbst. Jeden anderen gibt es schon!"

(Oscar Wilde)
















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© 2017 Guido Lange
In einer Gesellschaft in der das Tun höher gewertet wird als das Sein, sind Burnout und Depressionen im großen Stil vorprogrammiert. Ein stabiles und ausgeglichenes "Sein Dürfen" ist Voraussetzung für jedes edele Tun (Handeln). Wer nicht Mensch sein kann u. darf, kann auch nicht "Mit-Mensch" sein.

Dies ist meine persönliche Erfahrung, die ich nach fast 20 Jahren Tätigkeit in der Psychiatrie als Krankenpfleger, Meditations-Coach und Co-Therapeut gemacht habe.
Was ist Burnout eigentlich?

Mit dem Burnout-Syndrom, englisch "to burn out" (= ausbrennen), wird ein Zustand völliger emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit bezeichnet. Burnout bezeichnet den Endzustand einer Entwicklungslinie, die in einen Zustand körperlicher, geistiger und seelischer Erschöpfung mündet. Die Entwicklung beginnt in der Regel mit großem Enthusiasmus und idealistischer Begeisterung und führt über eine Phase von Stagnation, frustrierenden Erlebnissen und Überlastung schließlich in Desillusion und Apathie. Die Folge sind psychische und psychosomatische Erkrankungen wie Erschöpfungszustände, Herz-Kreislauferkrankungen, Ängste oder Suchterkrankungen. Das Burnout-Syndrom beinhaltet eine Vielzahl an möglichen Symptomen und ist in seiner Art als eine spezielle Form der Depression zu bezeichnen, die durch eine fortwährende Belastung irgendwann zum Zusammenbruch führt. Der Begriff „Burnout-Syndrom" wurde erstmals 1974 von dem deutsch-amerikanischen Psychiater Herbert Freudenberger in einem wissenschaftlichen Artikel erwähnt. Ursprünglich bei helfenden Berufen beschrieben, ist Burnout inzwischen auch in allen anderen Gruppen zu beobachten und kann den Manager ebenso treffen wie den Sportler, die Hausfrau oder den Schüler.
Strategien gegen Stress und Burnout

Um Stress und somit die Gefahr eines Burnout nachhaltig zu reduzieren, bedarf es einer neuen Herangehensweise. Maßnahmen wie Erholung, Sporttreiben und Entspannungstechniken leisten zwar einen Beitrag, sie sind jedoch nur eine Seite der Medaille. Die Fähigkeit, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen, ist von zentraler Bedeutung, um die persönliche Life-Balance wiederherzustellen oder sie zu verbessern.
Denn werden Bedürfnisse permanent missachtet, entsteht hochgradig Stress, Ruhelosigkeit und schließlich eine innere Leere. Achtsames Handeln im Einklang mit der eigenen Persönlichkeit ist nach neuen Erkenntnissen der Neurowissenschaft und Psychologie nicht nur die wichtigste Strategie gegen Stress, sondern zugleich der Schlüssel für mehr Zufriedenheit und ein glückliches Leben.

Eine interessante Erkenntnis, welche vielen gar nicht bewußt ist:

Ausbrennen kann nur derjenige, welcher vorher für etwas gebrannt hat - mit Herz und Seele bei der Sache war.