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"In dem wir unser Denken ändern, ändern wir unser Leben."

(Buddha)
















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© 2017 Guido Lange
Mit Achtsamkeit Depressionen auflösen
Das Training von Achtsamkeit kann insbesondere bei Depressionen hilfreich sein. Depressionen sind u.a. von gedrückter Stimmung, dem Verlust von Interesse und Freude sowie negativen Gedanken geprägt. Das Erleben und Verhalten wird in einer Depression immer unflexibler und eingeschränkter, was wiederum die Stimmung weiter nach unten zieht. Durch diese negative Spirale entsteht im Rahmen einer Depression ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten, d.h. man versucht negative Gedanken und Empfindungen durch Rückzug o.ä. zu vermeiden. Dies verstärkt jedoch die depressiven Symptome auf Dauer. Achtsamkeit kann helfen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, indem man eine andere Haltung gegenüber den Symptomen entwickelt und so einen akzeptierenden und offenen Umgang auch mit unangenehmen Prozessen ermöglicht. Die Betroffenen sehen sich nicht weiter mit ihren negativen Gedanken und Gefühlen verschmolzen, sondern können diese mit ein wenig Abstand als Teil ihrer Erkrankung erkennen. Durch eine achtsame Grundhaltung kann auch in unangenehmen Situationen ein bewusster und konstruktiver Umgang entstehen und die für Depressionen so typischen negativen Grübel-Spiralen frühzeitig erkannt und unterbrochen werden.
Hier kann man sehr gut erkennen, wie sich Denken, Handeln und Fühlen gegenseitig beeinflussen. So wie ich denke werde ich handeln und fühlen. So wie ich handele werde ich fühlen und denken.So wie ich fühle werde ich denken und handeln. Mittels einer Geistesschulung in Achtsamkeit und Wahrnehmung bleibt man nicht in der Rolle des Reagierenden, sondern erlangt die Rolle des ruhigen, nicht wertenden Beobachters.
Ich
Shantidevas Rat

Wir neigen grundlegend dazu die Dinge festzuhalten und zu kontrollieren. Wir möchten nicht nur die Welt begreifen, nein, wir wollen sie auch im Griff haben. Dies ist ein sehr schwieriges Unterfangen, wo wir schnell und immer wieder auf`s Neue an unsere Grenzen stoßen. Shantideva, ein tibetisch-buddhistischer Mönch aus dem 8 Jhdt. n. Chr. sagte einmal: "Wenn du ein Problem hast, welches du ändern und auflösen kannst, dann mache dir keine Sorgen. Wenn du ein Problem hast, welches du nicht ändern und auflösen kannst, dann mache dir auch keine Sorgen." Loslassen können und Akzeptanz zu kultivieren bedeutet an der eigenen Haltung zu arbeiten. Dinge oder Probleme, die wir nicht ändern können, machen es notwendig an unserer Haltung zu arbeiten. Getrennt sein von geliebten Menschen, Krankheit, Schmerzen, Leiden und Tod sind alles Ereignisse deren Schicksal wir teilen. Niemand kann ihnen entlfliehen. Unsere Haltung dazu und darüber entscheidet über unser Glück.
Ein weiser Cherokee Indianer

Die Geschichte sagt, dass ein Cherokee Indianer folgendes seinen Enkeln über das Leben erzählte:

In mir tobt ein Kampf ... er ist furchtbar. Ein Kampf zwischen zwei Wölfen.

Ein Wolf representiert Angst, Wut, Neid, Reue, Bedauern, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Schuld, Unmut, Minderwertigkeit, Lügen, Stolz und Überlegenheit.
Der andere Wolf steht für Freude, Frieden, Liebe, Hoffnung, Verteilung, Gleichmut, Ergebenheit, Freundlichkeit, Wohlwollen, Freundschaft, Mitgefühl, Freizügigkeit, Wahrheit, Barmherzigkeit und Vertrauen.

Der selbe Kampf tobt auch in Dir und in jeder anderen Person. Die Enkel dachten einen Moment darüber nach und ein Kind fragte schließlich:

"Welcher Wolf wird gewinnen?"
Der alte Cherokee antwortete: "Der den ich füttere."
Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Jeder fünfte Bundesbürger erkrankt ein Mal im Leben an einer Depression. Insgesamt leiden in Deutschland derzeit ca. vier Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression, von der allerdings nur eine Minderheit eine optimale Behandlung erhält. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe setzt sich ein: Depression erforschen - Betroffenen helfen - Wissen weitergeben sind unsere Ziele.